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Presse Bericht WP

(Quelle:Westfalenpost)

Talentierter Nachwuchs bei der „Amicitia“

40 Musiker sind im Jugendorchester des Musikvereins „Amicitia“ Garbeck, das seit Sommer 2010 von Tim Volkmer geleitet wird. Zwei von Volkmers Schützlingen sind besonders talentiert. Maike Schulte (16) und ihr Bruder Lukas (13) musizieren sogar im Symphonieorchester der Musikschule Iserlohn und im Kreisjugendorchester.

Die beiden Geschwister kommen aus einer musikalischen Familie. Mutter Kirsten spielte Heimorgel, Vater Andreas bläst im Hauptorchester Trompete, wie auch Schwester Annika (11), die im Vororchester mitspielt. „Uns machte Musik einfach Spaß“, erzählten die beiden. Die Geschwister besuchen das Walburgis-Gymnasium.

Die musikalische Karriere begann beim Schulte-Nachwuchs schon im Kindergartenalter. Bereits im Alter von vier Jahren ging Maike zum Blockflötenunterricht. Seit 2005 spielt sie Klarienette. Lukas geht seit seinem sechsten Lebensjahr zum Waldhornunterricht. Schon mehrfach haben die Geschwister am Wettbewerb „Jugend musiziert“ teilgenommen. Maike war bereits zum neunten Mal dabei, zuletzt in diesem Jahr. „17 von 23 erforderlichen Punkten habe ich beim Landeswettbewerb erreicht“, berichtete Maike, die als Solistin teilnahm. Lukas erreichte mit seinem Ensemble beim gleichen Wettbewerb 22 Punkte. Durch diese Erfolge überzeugten sie die Bewertungskommissionen des Kreisjugendorchester und des Symphonieorchester, in die sie auch ohne das sonst übliche Vorspiel aufgenommen wurden. Maike ist seit vier Jahren in beiden Orchestern aktiv, Lukas seit drei Jahren. Ziel der Geschwister ist ein fester Platz im Garbecker Hauptorchester. „Ich will den Bundeswettbewerb Jugend-musiziert erreichen“, so Lukas über seine weiteren Pläne im kommenden Jahr. Maike will sich aber ebenfalls noch steigern. Erfolg hängt auch von der Qualität des Instrumentes ab, wie Dirigent Tim Volkmer weiß: „Für eine gute Klarinette sollten 1500 Euro ausgegeben werden.“ Das Waldhorn von Lukas kostet 3600 Euro. Beide haben ein eigenes Instrument.

(Quelle: Süderländer Volksfreund)

Mit faszinierender Leichtigkeit schwierigste Stücke gespielt

Als das Musikkorps der Bundeswehr unter Leitung von Oberstleutnant  Walter Ratzek mit der deutschen Nationalhymne den Schlusspunkt unter ein großartiges Konzert setzte, brandete frenetischer Jubel in der Garbecker Schützenhalle auf.

Wenige Minuten zuvor hatten die begeisterten Zuschauer mit ihrem donnernden Applaus den Dirigenten und das Bundeswehrorchester dazu animiert, mit einer Zugabe an Souldiva Whitney Houston zu erinnern, die am 11. Februar verstorben ist.

Ihre Stimme sei ein Wunder gewesen, ihr Gesang habe drei Oktaven umspannt, schwärmte der Dirigent, um dann mit seinen Musikerinnen und Musikern ihren Welthit „One Moment in Time“ zu intonieren. Bei diesem Lied der unvergessenen Sängerin aus den USA glänzte vor allem Carsten Ebbinghaus mit einem Solo auf der Marching-Bone.

„Das ist der Hammer. Es ist faszinierend, mit welcher Leichtigkeit dieses Orchester die schwersten Stücke spielt“, lobte der 1. Vorsitzende des Musikvereins Garbeck, Michael Volmer, die Musiker innen und Musiker aus Siegburg. Diesem dicken Lob schloss sich auch der Ehrenvorsitzende des MV Garbeck, Reinhold Biehs, an: „Nach diesem fantastischen Wohltätigkeitskonzert fehlen einem die Worte. Es ist ein Traum, einem so guten Orchester zuhören zu können.“

Dass das Wohltätigkeitskonzert zu einem unvergessenen Erlebnis für die 600 Besucher geworden ist, daran hat auch ein Musiker großen Anteil, der den Hönnestädtern seit vielen Jahren bekannt ist: Robert Heite. Der sympathische Klarinettist ist seit Juli 2011 fester Bestandteil des Musikkorps der Bundeswehr.

Comeback von Heite

Robert Heite, der als Dirigent den Musikzug der Langenholthauser Feuerwehr prägte und zu einem Klangkörper formte, der die Zuhörer begeisterte, freut sich, jetzt festes Mitglied im Musikkorps der Bundeswehr zu sein. „Es ist  grandios, hier mitspielen zu dürfen. Denn in diesem Orchester kann ich die Spitze der Blasmusik ausleben. Dass ich hier musizieren darf, ist eine Ehre für mich, zudem macht es mir sehr großen Spaß“, sagte Robert Heite, der sich darauf gefreut hat, mit dem Musikkorps der Bundeswehr in Garbeck zu spielen.

Als er erfahren habe, dass das Orchester zugunsten der Amicitia-Akademie spielen werden, war die Vorfreude sofort geweckt. „Denn ich wusste, dass ich viele bekannte Gesichter wiedersehen werde. Als ich von der Bühne in die Halle schaute, habe ich etliche erkannt. Mit ihnen werde ich mich noch in der kleinen Halle unterhalten. Denn ich fahre nicht mit dem Bus nach Siegburg zurück, sondern werde in Küntrop übernachten und erst am Freitag die Heimreise antreten“, sagte Robert Heite, bei dem sich der 1. Vorsitzende Michael Volmer ebenso wie bei allen Musikern für das Konzert bedankte.

Der Dank galt aber vor allem Dirigent Walter Ratzek, dem die Zuhörer das eindrucksvolle und vielfältige Konzert auf höchsten Niveau zu verdanken haben. „Als Musiker möchte ich Sie bitten, sich weiterhin so aktiv für die Blasmusik in Deutschland und Europa als Dirigent, hervorragender Arrangeur, Solist, Dozent und Juror einzusetzen“, sagte Michael Volmer, als er und Peter Schulte dem Oberstleutnant als äußeres Zeichen der Dankbarkeit einen echten Sauerländer Schinken überreichten.

Bevor die Musiker unter dem Applaus der Konzertbesucher die Bühne verließen, erklärte Michael Volmer: „Der Musikverein Garbeck und die Kinder und Jugendlichen der Amicitia-Akademie möchten sich ganz herzlich bei den Konzertbesuchern und beim Musikkorps bedanken. Denn Sie haben die finanzielle Unterstützung für unsere Jugendausbildung ermöglicht.“ 

(Quelle: Westfalenpost)

 

Benefizkonzert mit Musikkorps der Bundeswehr ein voller Erfolg

Über 600 Zuhörer begrüßte Michael Volmer als Vorsitzender des Musikvereins „Amicitia“ Garbeck zum Benefizkonzert am Donnerstag „hier in unserem Konzertsaal“. Geboten wurde vom Musikkorps der Bundeswehr ein Programm auf ganz hohem Niveau.

Dass es ein etwas anderer Auftritt werden würde, wurde schon am Nachmittag deutlich, als zwei Busse der Bundeswehr vorfuhren. 75 Musiker vom Dienstgrad des Gefreiten bis Oberstleutnant inspizierten die Akustik der Halle und spielten sich ein.

„Wir sind stolz, das beste sinfonische Blasorchester Deutschlands für uns gewinnen zu können“, hatte Michael Volmer im Vorfeld des Konzerts verkündet – den Beweis erbrachten die Musiker vom ersten Ton an.

Die Mitglieder des Korps sind Profis, die regelmäßig proben, doch sie sind auch Musiker, die Spaß an ihrer Berufung haben – das war bei der musikalischen Darstellung der Musikstücke jederzeit zu hören. Zur Aufführung kam der „Schwedische Reitermarsch“ ebenso wie die Symphonische Dichtung „Mazeppa“ oder der „Fluch der Karibik“.

Michael Volmer und Tobias Schütte, Dirigent der Garbecker Musiker, der ebenfalls das Konzert verfolgte, waren sich einig: „Dieses Orchester ist eine Inspiration.“ Auch Gäste aus den umliegenden Dörfern waren begeistert von den Darbietungen. So noch nie gehörte Melodien wie der „Musical-Cocktail“ aus den James Bond-Filmen bewiesen: die Abstimmung der Instrumente stimmte, die Klangvielfalt und vor allem die Präzision auch der Solisten.

Der musikalische Leiter Oberstleutnant Walter Ratzek übernahm zugleich die Moderation des Abends. Er beendete mit dem Konzert seine Abschiedstournee nach elfjähriger Dienstzeit. Als Erinnerung erhielt er am Ende einen Blumenstrauß und einen Schinken. „Geschmeckt“ hatte das Dargebotene den Zuhörern. Erst nach „One Moment in Time“ und der Nationalhymne war das Konzert beendet.

Profitieren wird hiervon die „Amicitia Akademie“, denn der Reinerlös ist für die Ausbildung an 18 Instrumenten sowie die Musikalische Früherziehung bestimmt.

(Quelle: Süderländer Volksfreund)

 

Sparkasse ist Akademie-Partner

Ein „Partner der Amiticia Akademie“ ist nun die Sparkasse Garbeck. Ein Schild mit dieser Aufschrift wurde von Anton Lübke, Vorsitzender der Vereinigten Sparkassen im Märkischen Kreis für Balve, Siegfried Könemund, Filialleiter der Filiale-Garbeck, und Michael Volmer, Vorsitzender vom Musikverein Amicitia Garbeck am Gebäude angebracht.

Auch Carolin Rath, Leiterin des Vororchesters, Sandra Fricke, zuständig für die Arbeit in der Familienbildungsstätte, Tim Volkmer, Jugendorchesterleitung, und Beiratsmitglied Ralf Geuyen waren bei der Einweihung der Hinweistafel anwesend.

Im Vorjahr erhielt der Musikverein 2500 Euro von der Sparkasse, in diesem Jahr ist erneut ein Zuschuss geplant. Über die Höhe konnte Anton Lübke noch nichts sagen. Wurde mit der Spende aus 2011 ein Sopran-Saxophon angeschafft, so soll die diesjährige Summe für die Akademie verwendet werden.

Start der nach dem Prinzip einer Musikschule aufgebauten Bildungsstätte ist am 1. September. „Das Anmeldeverfahren läuft gut an“, so Michael Volmer. Besonders die musikalische Früherziehung und Gitarre erfreuten sich großer Nachfrage.

In diesem Sinne findet auch in der Familienbildungsstätte im Mai „Boomwhackers“ statt, wobei Musik mit bunten Röhren erzeugt wird, die im gegenseitigen Spiel zum Ertönen gebracht werden.

Volmer betonte, er hätte noch ausreichend weitere Partner-Schilder, „um auf Anfrage auch die Unternehmen und Förderer, die jahrelang dem Musikverein finanzielle Unterstützung zukommen ließen, auf diese Weise zu würdigen“.

(Quelle: Süderländer Volksfreund)

 

„Amicitia-Akademie“ nimmt rasant Fahrt auf

Hatte die Gründung der „Amicitia-Akademie“ während der Jahreshauptversammlung des Garbecker Musikvereins noch für Diskussionen gesorgt, so haben sich Wogen im Verein mittlerweile geglättet. Jeder identifiziert sich mit dem offensiven Weg der „Amicitia“, die Aufgaben einer Musikschule zu übernehmen und die Jugend noch stärker zu fördern.

Fester Bestandteil dieses Konzepts sind die Sponsoren und Förderer, ohne die der musikalische Nachwuchs in der Dreikönigsgemeinde nicht in den Genuss der Ausbildung käme. Als Dankeschön für ihr Engagement will sich der Verein mit Plaketten bedanken, die sich die Förderer an ihre Gebäude schrauben können. Seit gestern Nachmittag weist das erste dieser Schilder die Sparkasse als Partner der „Amicitia-Akademie“ aus.

Im Beisein von Regionaldirektor Anton Lübke und dem Garbecker Zweigstellenleiter Siegfried Könemund  brachte  „Amicitia“-Tischler Dirk Schulte die Plakette an. „Die Aktion wird sehr gut angenommen, wir haben zahlreiche Interessenten. Aber als Erstes danken wir der Sparkasse für ihr Engagement“, sagte Vorsitzender Michael Volmer. „Wir waren von Beginn an begeistert. Diese Akademie zeigt: Hier passiert etwas für das Dorf, für die Jugend“, sagt Anton Lübke.

Die bisherigen Anmeldezahlen für die Akademie stimmen die Verantwortlichen zuversichtlich, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.“ Zum Start am 1. September werden wir viele neue Kinder begrüßen“, sagt Volmer.

Vorher hofft er, dass die Kasse für die Jugendarbeit noch kräftig klingelt. Denn am Donnerstag, 19. April, findet um 19.30 Uhr das Benefizkonzert des Musikkorps der Bundeswehr in der Garbecker Schützenhalle statt. Karten gibt es für 18 Euro in den Sparkassen und Volksbanken in Balve und Garbeck sowie bei allen MV-Mitgliedern. „Der Erlös kommt komplett der Akademie zugute“, sagt Volmer, der auch auf Fördergelder von der Landesmusikjugend NRW für das Akademie-Projekt hofft.

(Quelle: Westfalenpost)

Das Musikkorps der Bundeswehr am 19.4.2012 in Garbeck

Unter der Leitung von Oberstleutnant Walter Ratzek wird das Orchester am 19. April ein äußerst breit gefächertes Repertoire in Garbeck präsentieren, welches vom traditionellen Marsch über Bearbeitungen klassischer Werke bis zu Originalkompositionen für Blasorchester, Filmmusik und aktuellen Hits der modernen Unterhaltungsmusik reicht.

Michael Volmer, der erste Vorsitzende des Musikvereins „Amicitia 1796“ Garbeck e.V., ist restlos begeistert: „Das ist ein herausragendes Ereignis für den Verein und das ganze Dorf.“ Er ist stolz darauf, dass das Musikkorps der Bundeswehr nach 1996, am Donnerstag den 19. April 2012 um 19:30Uhr, zum zweiten Mal in der Garbecker Schützenhalle auftritt. „Der Erlös fließt in unsere Jugendarbeit, welche die Bundeswehr als unterstützenswert erachtet“, so der erste Vorsitzende. Genauer gesagt ist der Reinerlös für die Arbeit der AMICITIA AKADEMIE bestimmt. Die AMICITIA AKADEMIE bietet zukünftig Musikunterricht in 17 Instrumental- und Vokalfächern für Jung und Alt an. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler in die jeweiligen Orchester des Vereins zu integrieren.

Das Musikkorps der Bundeswehr blickt auf eine über fünfzigjährige musikalische Tradition zurück. Unter seinem alten Namen „Stabsmusikkorps der Bundeswehr” hat es sich nicht nur auf den großen Konzertbühnen des Inlandes einen hervorragenden Namen erworben, sondern auch die USA, Japan, Afrika und fast alle Länder Westeuropas mit großem Erfolg bereist. Bei den Protokollarischen Ehrendiensten hat es unzähligen Staatsgästen aus aller Welt die musikalischen Ehren erwiesen.

Oberstleutnant Walter Ratzek schloss 1985 sein Studium an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf mit dem Kapellmeisterdiplom ab und leitete danach das Heeresmusikkorps 2 in Kassel. Ab 1995 führte er das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr bevor er im Herbst 2001 Chef des in Siegburg beheimateten Musikkorps der Bundeswehr wurde und das Ensemble seither zu immer neuen Herausforderungen und Erfolgen geführt hat.

Karten dieses Wohltätigkeitskonzerts zu Gunsten der AMICITIA AKADEMIE des Musikvereins Garbeck, sind ab dem 24. März 2012 zu 18,00€ bei folgenden Vorverkaufsstellen zu erhalten: Sparkasse Garbeck u. Balve, Volksbank Garbeck u. Balve sowie bei allen Mitgliedern des Musikvereins. Einlass in die Garbecker Schützenhalle ist ab 18:30 Uhr.

Das Wohltätigkeitskonzert gilt als Höhepunkt des Garbecker Musikjahres 2012. Die Amicitia freut sich über alle Gäste aus Nah und Fern.

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Tobias Schütte hat die Feuertaufe bestanden

Alles was bisher geschah war für Tobias Schütte – flapsig ausgedrückt – Kinderkram. Seine Feuertaufe als Dirigent des Symphonischen Blasorchesters des Musikvereins „Amicitia“ Garbeck hatte er während des Wunschkonzerts am Samstag zu bestehen – und hätte den Taktstock beinahe gar nicht schwingen können.

Dazu aber später mehr. Diesmal soll das Fazit gleich am Anfang stehen: Schütte hat das ohnehin erstklassige Niveau des Orchesters gehalten, wenn nicht noch sogar ein Prozent mehr aus den „Amicitia“-Musikern herausgekitzelt. Er hat das Publikum endgültig davon überzeugt, dass er die großen Fußstapfen seines Vorgängers Martin Theile ausfüllen kann.

Die Schützenhalle war rappelvoll. Vereine aus der Dreikönigsgemeinde und der gesamten Hönnestadt waren gekommen, dazu gesellten sich zahlreiche Musikinteressierte  und Musiker aus der ganzen Umgebung. Wie elementar wichtig dieser Auftritt für den Musikverein ist, machte der 1. Vorsitzende Michael Volmer während seiner Begrüßung deutlich. „Das Wunschkonzert ist unsere Haupteinnahmequelle.“

Dann ging’ los. Bei der „Festmusik der Stadt Wien“ war den Musikern die Nervosität noch ein wenig anzumerken, doch die war bei der „English Folk Song Suite“ komplett verschwunden. Das Orchester tauchte derart tief und selbstverständlich in die drei Sätze ein, dass es mühelos die Emotionen zwischen Melancholie und Aufbruchstimmung transportierte.

Dass dies nicht immer hundertprozentig gelang, war der einzige Wermutstropfen für den neuen Orchesterchef. „Bei dem ein oder anderen Stück ist momentan noch mehr Konzentration nötig, da können die Musiker die Noten noch nicht hundertprozentig genießen. Generell bin ich aber restlos begeistert. Jeder hat alles gegeben“, sagte Tobias Schütte im Anschluss. „Die ein oder andere Probe mehr hätte uns noch gut getan, aber das war leider nicht möglich.“

Aus dem einfach Grund: Bereits seit dem Vorabend des Patronatsfestes hat der Orchesterleiter mit Ohrenproblemen zu kämpfen, musste sich nun erneut einer Operation unterziehen. „Ich bin nachts in die Notaufnahme in ein Krankenhaus nach Lüdenscheid gefahren, weil ich solche Schmerzen hatte. Von dort aus ging es mit dem Rettungswagen gleich weiter in eine Essener Klinik zur Operation. Zum Glück war es aber doch nicht so schlimm wie zunächst befürchtet“, erzählt er von den Geschehnissen der vergangenen Tage. Denn bis Donnerstag war Schütte noch im Krankenhaus, konnte nur eine der Generalproben selbst gestalten. „Bei der anderen hat mich Kai Schlotmann aber exzellent vertreten.“

Dennoch vermochte die „Amicitia“ auf ganzer Linie zu glänzen: Rhythmisch auf höchstem Niveau die epische Filmmusik aus „Fluch der Karibik 3“. Piraten-Kapitän Jack Sparrow segelte quasi durch die Schützenhalle. Ebenso begeisternd war die Leistung von Carola Bathe, die bei „Erinnerung an Zirkus Renz“ am Xylofon brillierte.

Dass weitere exzellente Musiker im Verein nachrücken, stellten Vororchester und Jugendorchester unter Beweis, die genauso donnernden Applaus bekamen wie die Hauptakteure.

(Quelle: Westfalenpost)




® 2012 Musikverein "AMICITIA 1796" Garbeck e.V.